Zuverlässige Zutrittskontrolle für Bankfilialen

96 Türen in 17 Filialen – zentral gesteuert

[Translate to CH:] VR-Bank ©Patrick Jacobi

Bei der Modernisierung ihres Sicherheitssystems hat sich die VR Bank Fulda eG für eine umfassende Lösung von TELENOT entschieden. Seit Dezember 2021 sorgt das neue Zutrittskontrollsystem hilock 5000 ZK in jeder der 17 Filialen dafür, dass nur hereinkommt, wer auch hereindarf. Die Steuerung der gesamten Anlage erfolgt ganz bequem von der Zentrale aus.

Traditionell sind die Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland enger mit der Region und den dort lebenden Menschen verbunden als viele andere Geldinstitute. Dafür sorgt vor allem das genossenschaftliche Modell, durch das die Banken unabhängig von Aktionären oder Investmentgesellschaften sind. Vielmehr gehören sie den Mitgliedern, die eben zumeist in der näheren Umgebung leben. Das ist bei der VR Bank in Fulda nicht anders. Mit ihren 17 Standorten zeigt sie im gesamten Kreis Präsenz für ihre rund 150.000 Kunden – vor allem im ländlichen Umfeld. Was die Bank indes mit anderen Geldinstituten teilt, ist das erhöhte Sicherheitsbedürfnis. Schliesslich lagern in den Filialen teilweise beträchtliche Werte. 

Komplexes Rechtemanagement 
Daher stellten die Verantwortlichen der Bank für die ab dem Jahr 2020 geplante Modernisierung ihrer elektronischen Sicherheitslösung besonders hohe Anforderungen. Dazu gehörte beispielsweise, dass das System eine Anerkennung des VdS besitzt. Eine weitere Anforderung war, dass die Zutrittskontrolle zentral steuerbar ist und auch die Steuerung der Einbruchmeldeanlagen aller Filialen über dieses System erfolgen kann. Zudem sollte das System ein komplexes Rechtemanagement einfach handelbar machen. Aufgrund dieser und weiterer Wünsche, entschied sich der mit der Umsetzung beauftragte Fachbetrieb PROTECTURA aus Gelnhausen dafür, bei der gesamten Lösung auf TELENOT zu setzen. Mit dem Zutrittskontrollsystem hilock 5000 ZK hatten die Spezialisten aus Aalen damals gerade ein neues flexibel skalierbares, bequem konfigurierbares und hochsicheres System auf den Markt gebracht. Die VR Bank Fulda eG ist einer der ersten Kunden, bei denen das innovative System zum Einsatz kommt. Beim Einbruchsschutz fiel die Wahl auf die Gefahrenmelderzentrale hiplex 8400H. Aufgrund ihres modularen Aufbaus lässt sich das Flaggschiff von TELENOT leicht nach individuellen Kundenwünschen konfektionieren und kann leicht bedarfsgerecht an zukünftige Anforderungen angepasst werden.

Wer darf rein? Wer bleibt draußen?
„Die erste große Herausforderung beim Aufbau der neuen Lösung war es, die Strukturierungs-Vorgaben des Kunden in eine Syntax umzusetzen. Diese sollte eindeutig definiert sein, um dem Kunden eine schnelle Zuordnung der Türen und Sicherheitsbereiche zu ermöglichen“, sagt Maik Holzmann, zertifizierter Sicherheitsberater bei PROTECTURA. Dabei galt es, insgesamt 96 Türen zu berücksichtigen, die sich auf 27 Scharfschaltbereiche verteilen. Thomas Heil, Leiter Unternehmensentwicklung bei der VR Bank Fulda eG, erklärt einige dieser Anforderungen: „Der Zutrittsschutz ist teilweise unabhängig von der Alarmsicherung. Das heißt, in einigen Bereichen ist der Zutritt mit der Alarmanlage verbunden, in anderen nicht. Die exakte Regelung ist natürlich von Filiale zu Filiale unterschiedlich.“ 

Bei der Verteilung der Zutrittsrechte und der Schutzbereiche kommen die Flexibilität des hilock 5000 ZK sowie der hiplex 8400 H zum Tragen, wie Holzmann erklärt: „Beispielsweise ist das System so programmiert, dass einige Mitarbeiter Zutritt zu mehreren Standorten haben, die sie betreuen, andere aber nur die Freigabe zu einer Filiale haben. Und auch dort nicht jeden Raum betreten dürfen.“ Für die Zentrale der Bank in Fulda ist dagegen in einigen Bereichen eine sehr hohe Zahl von Berechtigungen notwendig, damit Mitarbeiter etwa für Schulungen oder ähnlichen Veranstaltungen dort problemlos Zutritt erhalten. Die Verwaltung solcher Rechte erfolgt bequem über das Auswerte- und Steuergerät hilock 5500 sowie die neue Verwaltungssoftware compasZ 5500. Die Möglichkeit, das gesamte System über einen Online-Zugang zu steuern, war für Thomas Heil ein weiterer Grund für die Entscheidung pro TELENOT: „Jede Änderung erfolgt einfach direkt von unserer Zentrale über ein Dashboard aus und wird unmittelbar umgesetzt. Wir benötigen keine Terminabstimmungen mehr und es entstehen keine Reisekosten.“ 

Wer welche Tür öffnen darf, wird über rund 500 verschlüsselte Transponder geregelt. Jeder Mitarbeiter hat einen davon. Sie ermöglichen nicht nur den Zugang, wie Heil erläutert: „Mit ihnen lassen sich beispielsweise Drucker und Scanner freischalten. Diese Multifunktionalität war uns wichtig. Schließlich sollen unsere Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit nicht mit unzähligen Schlüsseln hantieren müssen.“ Zudem sind die Transponder ein Faktor zur Kostenreduzierung: Denn wenn einer von ihnen verloren geht, wird er ganz einfach ausprogrammiert. Die Notwendigkeit, Änderungen am Schließsystem vorzunehmen oder gar Schlösser auszutauschen, gibt es nicht.

Für Thomas Heil waren es aber nicht allein die technischen Vorteile, weswegen PROTECTURA als Autorisierter TELENOT-Stützpunkt den Zuschlag erhielt: „TELENOT hat eine lange Tradition als Hersteller von zuverlässiger Sicherheitstechnik und PROTECTURA bietet verlässlichen Service. Produkte von TELENOT waren immer schon zukunftsgerichtet. Auch unsere Sicherheitslösungen lassen sich leicht anpassen, falls sich unsere Anforderungen ändern sollten.“