Museum der Stadt Worms im Andreasstift

Neues Sicherheitskonzept für unwiederbringliche Kulturgüter

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Das ehemalige Andreasstift mit der dazugehörigen Andreaskirche ist ein prägender Teil des romanischen Bauerbes der Stadt Worms und zugleich Zeitzeuge ihrer reichen Geschichte: Im Jahr 1020 entschied Bischof Burchard das in die Jahre gekommene Kollegiatstift von der Vorstadt auf die Innenseite der Stadtmauer zu verlegen, den heutigen Museumsstandort. Mit Abschluss der Umbau- und Sanierungsarbeiten des Museumskomplexes, der im Frühjahr 2021 erfolgte, schützen Systeme von Telenot das wertvolle Stück Stadtgeschichte vor Einbruch- und Brandgefahren.

Zunächst wird das Museum während der Landesausstellung „Hier stehe ich. Gewissen und Protest – 1521 bis 2021“, über 120 bedeutende Exponate aus ganz Deutschland beherbergen – darunter beispielsweise ein handschriftlicher Brief von Martin Luther aus dem Jahr 1521 oder die sogenannte „Mandela-Bibel“ von 1976. Die Ausstellung nimmt das 500. Jubiläum der Widerrufsverweigerung Luthers auf dem Wormser Reichstag zum Anlass, die Entwicklungsgeschichte der „Gewissensfreiheit und des Protests“ anhand zahlreicher Beispiele bis in unsere Gegenwart aufzuzeigen und kritisch zu hinterfragen. Nach der Ausstellung sollen dann auch wieder die vielen eindrucksvollen Exponate, die zur umfassenden Sammlung des Museums gehören, in den Räumen präsentiert werden. Fundstücke aus dem frühen Mittelalter zeugen beispielsweise vom Aufschwung der Stadt am Rhein, etwa Halsketten und schwere Goldscheibenfibeln aus der Frankenzeit. Die Sammlung an römischen Gläsern gehört außerdem zu den größten in Deutschland.

Das Gebäude und die teilweise unersetzlichen Exponate schützt mit Abschluss der Baumaßnahmen ein komplett neues Sicherheitssystem, bei dem Produkte von Telenot die zentrale Rolle spielen. Eine besondere Herausforderung für das vom Autorisierten Telenot-Stützpunkt etealarm aus Worms umgesetzten Projekts war natürlich die historische Baustruktur des Gebäudekomplexes. „Alle Maßnahmen mussten in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege erfolgen“, so Architekt Jürgen Hamm, der für die Stadt Worms das Projekt leitet und dabei auf die problemlose Zusammenarbeit mit allen Beteiligten verweist. Um den Anforderungen des Denkmalschutzes Rechnung zu tragen, nutzte der Fachbetrieb bei der Installation der neuen Sicherheitsarchitektur beispielsweise das bestehende Leitungsnetz der Bestandsanlage.

Herzstück der Anlage ist Telenots Gefahrenmelderzentrale hiplex 8400H. Das Flaggschiff im Portfolio des Unternehmens regelt dabei drei Sicherheitsbereiche. An die Zentrale sind beispielsweise zahlreiche Kontakte von Türen und Fenstern sowie Bewegungsmelder vom Typ comstar VAYO angeschlossen.

Auch beim Brandschutz gehört Telenot zur ersten Wahl: Hier hat sich das Museum für drei Rauchansaugsysteme vom Typ Grizzle entschieden. Dessen innovatives System berücksichtigt bei der Detektion von Gefahrensituationen Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, Luftströmung oder Temperatur und sorgt so für zuverlässige Brandfrüherkennung.